Eine Woche voller Design. Danke für die mcbw 2026!
Facebook Icon Facebook Icon
Facebook Icon Facebook Icon
Facebook Icon Facebook Icon
Suchen Such Icon

München, 01. Juni 2026

Sieben Tage rund um das Thema Playground of Possibilities

  • 04. bis 10. Mai 2026 – munich creative business week zum 15. Mal
  • Deutschlands größtes Designevent – vielfältig, abwechslungsreich: mit mehr als 220 Veranstaltungen und Programmpartner:innen und über 300 Speaker:innen
  • Starke Präsenz mit Installationen im öffentlichen Raum
  • Save the date: mcbw 2027 vom 10. bis 16. Mai 2027

Mit dem Jahresmotto Playground of Possibilities lud die munich creative business week (mcbw) 2026 dazu ein, Zukunft als offenen Möglichkeitsraum zu begreifen. Sieben Tage lang wurde München erneut zum Treffpunkt der nationalen und internationalen Kreativ- und Designszene. Über 220 Veranstaltungen, über 300 Speaker:innen und fünf Installationen im Stadtraum machten die mcbw 2026 zu einer inspirierenden Plattform für Austausch, kreative Impulse und interdisziplinäre Begegnungen.

Ob Ausstellungen, Konferenzen, Workshops, Talks, Führungen oder Networking Formate – die diesjährige Designwoche zeigte eindrucksvoll, wie Design gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen mitgestalten kann. Designer:innen, Unternehmen, Hochschulen, Kreative und Interessierte kamen zusammen, um Ideen auszuprobieren, Perspektiven zu teilen und gemeinsam neue Visionen zu entwickeln.

Die mcbw 2026 stand dabei ganz im Zeichen einer neuen kreativen Haltung: verspielt und ernst zugleich, offen für Unsicherheiten, Doppelbedeutungen und neue Wege des Denkens und Gestaltens. Unter dem Leitmotiv Playground of Possibilities entstand ein Raum, in dem Konzepte wachsen, Ideen Form annehmen und Zukunft aktiv gestaltet werden konnte.

Vier Leitprinzipien als inhaltlicher Rahmen

Inhaltlich orientierte sich die mcbw 2026 an vier ineinandergreifenden Prinzipien:

  • Empowering the Creative Self – Zutrauen
  • Exploring the Creative Field – Spielraum
  • Turning Ideas into Action – Umsetzung
  • Creating Visions that Enrich – Verantwortung

Diese vier Leitmotive prägten die Veranstaltungen der gesamten Woche und zogen sich als roter Faden durch Talks, Installationen und Diskussionen. Sie verstanden sich nicht als lineare Checkliste, sondern als kreative Haltung: neugierig, mutig, experimentierfreudig und verantwortungsbewusst.

Was für ein Start in die Designwoche: Der mcbw design summit 2026

Ein zentrales Highlight der diesjährigen mcbw war erneut der mcbw design summit im Munich Urban Colab. Unter dem Jahresmotto Playground of Possibilities kamen am 4. Mai 2026 internationale Designer:innen, Vordenker:innen und Entscheider:innen zusammen, um neue Perspektiven auf die Rolle von Design im Spannungsfeld von Technologie, Gesellschaft und Kreativität zu entwickeln.

Highlight-Speaker:innen waren unter anderem Marije Vogelzang, Hideaki Ogawa, Alice Rawsthorn und Emmi Salonen.

Der mcbw design summit 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie kraftvoll Design gerade in unsicheren Zeiten sein kann. Mit fast 400 Teilnehmer:innen beim Summit und dem anschließenden get-together wurde deutlich: Der Wunsch nach Austausch, Orientierung und gemeinsamer Zukunftsgestaltung ist größer denn je.

Beim anschließenden mcbw get-together klang der Summit in entspannter Atmosphäre aus: Bei Drinks, kulinarischen Highlights, DJ-Set und interaktiven Aktionen bot sich den Gäst:innen Raum für inspirierende Gespräche, neue Begegnungen und authentisches Networking – ganz im Sinne des diesjährigen Playground of Possibilities.

Alle, die nicht vor Ort dabei sein konnten, finden jetzt unsere Key Takeaways und Highlights online.

 

Jetzt den Recap lesen!

 

Sichtbar in der ganzen Stadt: Installationen und Aktionen im öffentlichen Raum

Auch 2026 war die mcbw weit über klassische Veranstaltungsorte hinaus im gesamten Münchner Stadtraum präsent. Die Installationen im öffentlichen Raum machten Design erlebbar und ermöglichten Mitwirkung, Entdeckung und Austausch.

Bis zum 17. Mai 2026 waren die beiden interaktiven Pavillons des Architekturkollektivs Studio Carraldo – Capella del Suono und Delulu – auf der Südwiese der Alten Pinakothek zu erleben. Offen, experimentell und partizipativ schaffen sie einen Raum für Begegnung und kreatives Ausprobieren.

Am Rindermarkt verwandelte Studio adpa mit einem großformatigen Inflatable den Platz in ein begehbares Kunstwerk, das den öffentlichen Raum neu erfahrbar machte. Die beiden Hochschul-Container am Viktualienmarkt und Königsplatz ergänzten das Programm um interaktive Experimentierräume: stories around machte Narrative rund um die Kartoffel durch räumliche und interaktive Interventionen erfahrbar und eröffnete die Möglichkeit, individuelle Perspektiven zu einem gemeinsamen Narrativ zu verweben. Light Up verwandelte den Container in einen vernetzten Lichtraum, in dem Licht, Bewegung und Sensorik auf die Besucher:innen reagierten und ein kollektives, sich ständig veränderndes Erlebnisfeld erzeugten.

Die Public Spaces verdeutlichten einmal mehr den Anspruch der mcbw, Design sichtbar, zugänglich und unmittelbar in der Stadtgesellschaft erlebbar zu machen.

Eine Plattform für die gesamte Designszene

Eine Woche lang präsentierten Programmpartner:innen aus unterschiedlichsten Bereichen ihre Ideen, Projekte und Perspektiven vor einem internationalen Publikum. Die mcbw bot damit erneut eine Plattform für interdisziplinären Austausch und ein kreatives Grundrauschen, das weit über die Designbranche hinauswirkte.

Die Vielfalt der Veranstaltungen spiegelte die Breite der Designszene wider – von Architektur und Produktdesign über digitale Innovationen bis hin zu gesellschaftlichen Fragestellungen und nachhaltigen Zukunftskonzepten. Die diesjährige mcbw zeigte eindrucksvoll: Design verbindet, schafft Orientierung und eröffnet neue Möglichkeitsräume.

So präsentierte das Korea Institute of Design Promotion mit der Ausstellung Korean Design Innovators: Five Studios from Seoul verschiedene Ansätze rund um Design – von physischen bis digitalen Formaten – und brachte internationale Perspektiven nach München. Bei Space to Play – Designprinzipien für Innovation, veranstaltet von Steelcase, diskutierten Expert:innen aus Architektur, Mobilität und Corporate Innovation, wie Umgebungen gestaltet werden können, um Neugier, kreatives Denken und Nachhaltigkeit zu fördern.

Ein weiteres Highlight war der Abend mit Konstantin Grcic  INDUSTRIE / DESIGN bei MAGAZIN, bei dem der Designer gemeinsam mit der Designjournalistin Jasmin Jouhar über sein neues Unternehmen 25KG, seine Erfahrungen als Produzent und die Verbindung von 25KG mit MAGAZIN sprach. Der Workshop Come & Play! Farbe und Material strategisch denken und gestalten von RAL und Gabriel lud dazu ein, Farben, Materialien und Zukunftstrends experimentell miteinander zu verbinden.

Mit The Other News lud Public Possession lokale und internationale Künstler:innen, Designer:innen und Kreative zu einem offenen Austausch in den PP Space ein. Gemeinsam mit Illustrator Stefan Marx, Laura Sirch (Herr & Frau Rio), Linda Nübling (Together, Gurlz with Curlz Magazine) sowie Sophie von Hartmann und Maya Bendel (Wiegand von Hartmann) diskutierten die Gründer Marvin Schuhmann und Valentino Betz über Spiel, kreative Prozesse und Gestaltung im Kontext des diesjährigen Mottos Playground of Possibilities. Einen experimentellen Zugang zu Architektur und Materialität eröffnete die interaktive Installation Wall in Translation – Hanfkalk erleben im Pavillon des Mailänder Kollektivs Park gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Architektur und Design der TUM. Die begehbare Installation aus Hanfkalk interpretierte die Wand neu – nicht als Grenze, sondern als sozialen Raum für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben – und machte zugleich nachhaltige Materialien und zirkuläres Bauen erfahrbar.

Ein großes Danke für die mcbw 2026

Die mcbw 2026 war geprägt von Energie, Kreativität und gemeinsamer Gestaltungslust. Unser herzlicher Dank gilt allen Partner:innen, Speaker:innen, Besucher:innen und Beteiligten, die diese Woche mit ihrer Offenheit, ihren Ideen und ihrem Engagement möglich gemacht haben.

Gemeinsam wurde München erneut zu einem lebendigen Playground of Possibilities.

Save the Date: mcbw 2027

Während die Begegnungen, Gespräche und Highlights der mcbw 2026 noch nachwirken, beginnt bereits die Vorfreude auf das nächste Mal.

Die nächste mcbw wird vom 10. bis 16. Mai 2027 stattfinden.

Bis dahin lohnt sich ein weiterer Blick hinter die Kulissen: Das Online-Magazin bietet spannende Einblicke und Geschichten der Partner:innen, ergänzt durch aktuelle Updates auf Instagram und LinkedIn.

München, 04. Mai 2026

mcbw design summit 2026 Recap

Der mcbw design summit 2026 der diesjährigen munich creative business week - unter dem Motto Playground of Possibilities - hat eindrucksvoll gezeigt, wie kraftvoll Design gerade in unsicheren Zeiten sein kann. Entlang der vier Leitprinzipien – Empowering the Creative Self, Exploring the Creative Field, Turning Ideas into Action und Creating Visions that Enrich – wurde der Summit inhaltlich strukturiert: Keynotes, Vorträge und Panels griffen diese Prinzipien gezielt auf und machten sie aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar.

Wie auf einem Spielfeld entstand so ein Raum voller Neugier, Austausch und Experimentierfreude, in dem Ideen entstehen, Konzepte Gestalt annehmen und Visionen für eine gestaltbare Zukunft wachsen konnten. 

Am 04. Mai 2026 kamen im Munich Urban Colab internationale Designer:innen, Vordenker:innen und Entscheider:innen zusammen, um neue Perspektiven auf die Rolle von Design im Spannungsfeld von Technologie, Gesellschaft und Kreativität zu entwickeln. Mit fast 400 Teilnehmer:innen beim Summit und dem anschließenden Get-together wurde deutlich: Der Bedarf an Austausch, Orientierung und gemeinsamer Zukunftsgestaltung ist größer denn je. Dabei bot das Get-together nicht nur einen inspirierenden Ort für authentisches Networking, sondern lud – ganz im Sinne eines spielerischen Möglichkeitsraums – auch zu interaktiven Add-on-Aktionen ein: An einer Print-Station konnten individuell gestaltete Postkarten produziert werden, eine KI-gestützte Fotostation ermöglichte kreative Bildwelten und eine interaktive Wand mit Klebepunkten machte die vier Prinzipien auf mitwirkende Weise erlebbar.

Eröffnet wurde der Design Summit von Nadine Vicentini, Geschäftsführung bayern design, Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Dr. Olaf Kranz, Leitung Kreativ München sowie Lisa Braun, Projektleitung der mcbw, die gemeinsam die Bedeutung von Design als strategische, verbindende und zukunftsgestaltende Kraft betonten. Leonard Nima führte mit einer belebenden Moderation durch den Tag.

Zwischen Spiel und Bedeutung: Was Design heute leisten muss

Ob als kreatives Experiment, als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel oder als Methode zur Sinnstiftung – Design wurde beim Summit als gestaltende Kraft sichtbar, die weit über Problemlösung hinausgeht. Gerade im Spannungsfeld von Unsicherheit, technologischen Umbrüchen und globalen Herausforderungen wurde deutlich: Design schafft Bedeutung. Design eröffnet Möglichkeitsräume.

Key-Take-Aways des Design Summits

Inhaltlich macht der diesjährige mcbw design summit deutlich: Design ist nicht nur bloße Oberfläche, Form oder Farbauswahl, sondern fungiert als strategische Schlüsselfunktion zur Gestaltung einer funktionierenden und inklusiven Zukunft.

Die Perspektiven der Speaker:innen unterstreichen diese Haltung: 

  • Friedrich von Borries: KI als Werkzeug für Multiperspektivität und kreative Erweiterung 

  • Emmi Salonen: Kreativität als lebenslanges, nährendes Ökosystem statt reines Effizienz-Tool 

  • Hideaki Ogawa: Die Kunst als soziales Labor zur Erprobung neuer Zukunftsvisionen 

  • Marije Vogelzang: Essen und alltägliche Erfahrungen als Instrumente der Designforschung 

  • Jessie Storey: Das Vorläufige und die kollektive Skizze als produktivste Form des Denkens 

  • Filippo Pagliani: Transformation des Bestands in bewohnbare Realität und sichtbare Verantwortung 

  • Alice Rawsthorn: Design als kraftvoller Motor für positiven gesellschaftlichen Wandel 

  • Roberto Verganti: Meaning Making wird zur strategischen Kernkompetenz

In der Symbiose aus KI und künstlerischem Denken müssen wir technologische Werkzeuge gezielt nutzen, um echte menschliche Bedürfnisse und emotionale Verbundenheit zu adressieren. Der „Playground of Possibilities“ lädt dazu ein, durch mutiges Experimentieren und spielerische Ansätze radikal neue Lösungswege für komplexe Probleme zu finden. Als gelebte Haltung begegnet Design den großen Krisen unserer Zeit mit Empathie, Sinnhaftigkeit und der notwendigen Bereitschaft zum Risiko. Am Ende gibt die Kraft der Vision die entscheidende Richtung vor, um kreative Energie in wirksame und resiliente gesellschaftliche Veränderungen zu verwandeln.

mcbw design summit Highlight Speaker

Unter dem ersten Leitprinzip der mcbw 2026 „Empowering the Creative Self“ setzten Prof. Dr. Friedrich von Borries (getminds.ai) und Emmi Salonen (Studio Emmi) mit ihren eindrucksvollen Keynotes die ersten Akzente und beleuchteten die Rolle des Individuums im kreativen Prozess. 

Friedrich von Borries - Multiperspektivität durch KI

Prof. Dr. Friedrich von Borries zählt zu den profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Designtheorie. Seit 2009 lehrt er an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und verbindet gesellschaftspolitische Analyse mit gestalterischer Praxis. 

Seine Arbeit steht für einen Designbegriff, der nicht bei Produkten endet, sondern soziale Systeme mitdenkt. Statt Künstliche Intelligenz als Bedrohung zu begreifen, plädiert er für ihren reflektierten Einsatz als Werkzeug kreativer Erweiterung. KI könne helfen, Perspektivenvielfalt sichtbar zu machen und Polarisierung abzubauen. Seine Plattform getminds.ai verfolgt genau diesen Ansatz.

Viele Menschen haben Angst vor KI, dabei eröffnet sie neue Möglichkeiten für Kreativität und Multiperspektivität.

Während des Design Summits zeigte von Borries, wie technologische Innovation und humanistische Werte miteinander verbunden werden können – mit analytischer Klarheit und gesellschaftlicher Verantwortung.

Emmi Salonen - Das Creative Ecosystem als Lebensmodell

Mit ihrem 2005 in London gegründeten Studio entwickelt die finnische Gestalterin, Autorin und Happiness-Facilitatorin Emmi Salonen seit vielen Jahren ein Designverständnis, das weit über klassische Formfragen hinausgeht. Ihr Konzept der Positive Creativity fragt danach, wie Gestaltung Menschen verbinden, Wohlbefinden fördern und nachhaltige Entscheidungen unterstützen kann. Im Zentrum steht ihr Creative Ecosystem: ein Modell, das Kreativität als interdependentes System versteht, beeinflusst von Bewegung, Beziehungen, Neugier und innerer Balance. 

Kreativität hängt mit allem in unserem Leben zusammen.“, sagt Salonen. „Damit wir kreativ bleiben, brauchen wir nährende Impulse.“ Dabei geht es ihr nicht um Effizienz oder Selbstoptimierung. „Mein Ansatz ist kein Produktivitäts-Tool, sondern eine Haltung gegenüber sich selbst und der Welt.“ 

In ihren Vortrag bezog sie insbesondere ihr Buch „Creative Wellbeing Handbook“ mit ein und verbindete persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen – unter anderem aus der Positiven Psychologie. Empowerment beginnt für sie bei der Frage, wie wir unsere kreative Energie langfristig erhalten. 

Im Anschluss weitete sich der Fokus auf das Prinzip „Exploring the Creative Field“Hideaki Ogawa (Ars Electronica) und Marije Vogelzang (Food Design Playground) gaben faszinierende Einblicke in neue gestalterische Spielräume, die daraufhin in einer gemeinsamen Reflexionsrunde aller bisherigen Speaker tiefgreifend diskutiert wurden. 

Hideaki Ogawa - Kunst als Labor für die Zukunft

Als Artistic Director des Ars Electronica Futurelab in Linz leitet Hideaki Ogawa eine der weltweit führenden Plattformen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft. Hier entstehen Projekte, die Unsicherheit in kreative Möglichkeiten übersetzen und das Labor als sozialen Experimentierraum verstehen.  

Möglichkeiten an sich bedeuten noch nichts. Die entscheidende Frage lautet: Möglichkeiten wofür – und für wen?“  

Für ihn ist Kunst ein Ort, an dem neue Visionen jenseits von Routine und Vorhersagbarkeit entstehen können. Als Director des Sapporo International Art Festival und Creative Director der Civic Creative Base Tokyo lebt Ogawa diese Haltung auch institutionell. Seine Arbeit zeigt, wie künstlerische Prozesse Zukunft nicht nur imaginieren, sondern erfahrbar machen – als kollektive, offene und lernende Praxis.  

Marije Vogelzang - Food Design als Spielfeld 

Die niederländische Designerin Marije Vogelzang gehört zu den Pionier:innen des Food Designs – einer Disziplin, die Essen als Material, Medium und kulturelle Praxis begreift. Seit vielen Jahren realisiert sie international Ausstellungen, Performances, Dinners und Workshops. Ihre Arbeiten, in denen sie Essen aus gestalterischer Perspektive erforscht, wurden weltweit präsentiert. Als Ausgangspunkt dienen Lebensmittel, um komplexe gesellschaftliche Fragen zu verhandeln: zu Konsum, Nachhaltigkeit, Körperlichkeit und sozialem Miteinander.  

Spielraum klingt vielleicht unbeschwert, aber er ist essenziell für kreative Forschung.“  

Vogelzang veranschaulichte auf dem Summit, wie alltägliche Erfahrungen zu Instrumenten der Designforschung und Wissensbildung werden. Ergänzend illustrierte Marije Vogelzang in ihrer Keynote anhand von Praxisbeispielen aus der Vergangenheit ihre Herangehensweise. Ein besonderes Highlight ihres interaktiven Vortrags war eine gemeinsame Tasting Experience – etwa ein Tap Water Tasting für das gesamte Publikum –, bei der die Teilnehmenden ihre verschiedenen Geschmackssinneswahrnehmungen aktiv erproben konnten.

Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr der Open Call. Unter dem Motto „Stimmen aus der Design Community“ bot die mcbw sechs visionären Köpfen eine Bühne, um ihre Projekte zum Jahresthema 2026 zu präsentieren. Wir gratulieren den Gewinner:innen Catherine SpetEric TreskeFrancesco GiordanoJoseph Steele, Sparsh Tyagi und Julia Maria Otte zu ihren inspirierenden Beiträgen.

Den Bogen von der Theorie zur Praxis spannten die Keynotes unter dem Motto „Turning Ideas into Action“Jessie Storey (Steelcase) und Filippo Pagliani (Park Associati) zeigten eindrucksvoll auf, wie aus visionären Konzepten reale Lösungen entstehen. 

Jessie Storey - Design als Freiheit, vom Plan abzuweichen

Es gibt eine Ernsthaftigkeit, die nur durch Leichtigkeit entsteht. Jessie Storey, Director of Product Development & Design bei Steelcase, leitet die Produktentwicklung in der EMEA-Region – an der Schnittstelle von Technologie, Verhalten und Raum. Was ihre Arbeit antreibt, ist die Überzeugung, dass spielerische Erkundung keine Vorstufe zur eigentlichen Arbeit ist, sondern ihr Kern. Für Storey beginnt jede greifbare Wirklichkeit als Skizze, die gerade gut genug ist, um eine Möglichkeit sichtbar zu machen. Was daraus wird, entscheidet sich im kollektiven Prozess:  

Schwung entsteht dann, wenn eine Idee geteilt, gemeinsam geformt und von der Skizze einer einzelnen Person zur kollektiven Anstrengung wird.“  

Ihr Beitrag ist ein Plädoyer für das Vorläufige, das laut Gedachte, das Unfertige – als die eigentlich produktivste Form des Denkens.  

Filippo Pagliani - Von der Vision zur gebauten Realität  

Das Mailänder Büro Park Associati, gegründet 2000 von Filippo Pagliani und Michele Rossi, zählt zu den prägenden Stimmen der zeitgenössischen Architektur. Das Studio realisiert Projekte in den Bereichen Arbeiten, Wohnen und Stadtentwicklung – stets mit dem Blick auf Bestand, Kontext und Transformation.   

Beim Summit repräsentierte Pagliani das Büro und demonstrierte die Perspektive derjenigen, die Ideen in bewohnbare Realität übersetzen. 

Wir verstehen unsere Arbeit als Spielplatz der Möglichkeiten. Ein interdisziplinäres Team, das sich mit Neugier und Tatkraft zwischen kreativen Disziplinen bewegt, um die gebaute Umwelt zu gestalten.“ 

Park Associati beginnt nicht bei der tabula rasa, sondern beim Vorhandenen. Bestehende Strukturen werden in neue Nutzungsmöglickeiten übersetzt – mit Blick auf Nachhaltigkeit, Lebensqualität und langfristige Wirkung. Der Raum wird so zum Prototyp, zur gebauten Idee, zur sichtbaren Verantwortung. 

Den krönenden Abschluss bildete das Prinzip „Creating Visions that Enrich“: Im Anschluss an die Keynotes der Designkritikerin Alice Rawsthorn und Roberto Verganti, folgte ein packender Dialog der beiden, moderiert von Max Fraser, der die ethische und gesellschaftliche Verantwortung von Design für eine lebenswerte Zukunft unterstrich.

Alice Rawsthorn - Design als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel

Alice Rawsthorn zählt zu den einflussreichsten Designkritiker:innen unserer Zeit. Ihre Bücher „Design as an Attitude“ und „Design Emergency“ (gemeinsam mit Paola Antonelli vom MoMA als Co-Autorin verfasst) gelten als Referenzwerke für die gesellschaftliche Rolle von Gestaltung. Über viele Jahre schrieb sie die Designkolumne der New York Times und prägte den öffentlichen Diskurs über Design weltweit. Für sie ist Gestaltung kein Selbstzweck, sondern ein Instrument sozialen Wandels: „Design ist ein Motor für Veränderung und hilft uns, Wandel jeder Art – sozial, politisch, wirtschaftlich, kulturell, technologisch oder ökologisch – so zu gestalten, dass er sich positiv auf uns auswirkt.“ 

Während des Design Summits lud Alice dazu ein, über ästhetische Fragen hinauszugehen und Design als eine kulturelle und politische Kraft zu verstehen.

Roberto Verganti - Beyond Userism - Design als Meaning Making 

Der Innovationsforscher Roberto Verganti ist Professor an der Stockholm School of Economics und Visiting Lecturer an der Harvard Business School. Vergantis Bücher zählen zu den einflussreichsten Arbeiten im Feld der designgetriebenen Innovation. Seine Arbeit zeigt, wie Organisationen Design strategisch nutzen können, um kulturelle Relevanz und langfristige Wirkung zu entfalten.

Verganti fordert einen Perspektivenwechsel: Design dürfe sich nicht auf Nutzer:innenbedürfnisse reduzieren, sondern müsse Bedeutung schaffen. Gerade in Zeiten der KI werde diese Fähigkeit zentral: „Wir müssen aufhören, Design nur als Problemlösung zu verstehen“, sagt er. „Meaning Making wird zur Kernkompetenz“.

Ein Tag voller Austausch

Der Summit war nicht nur Bühne, sondern Dialograum: In Keynotes, Panels und Gesprächen entstand ein offener Austausch zwischen Design, Wirtschaft, Forschung und Politik. Die besondere Atmosphäre lebte vom Mitdenken, Mitdiskutieren und spontanen Begegnungen – und setzte sich beim abendlichen Get-together fort.

Der mcbw design summit 2026 zeigt: Die Zukunft entsteht nicht linear – sondern im Ausprobieren, im Hinterfragen und im gemeinsamen Gestalten.

Der Playground of Possibilities versteht sich dabei nicht nur als Ort, sondern als eine Haltung: offen, neugierig und bereit, neue Wege zu gehen. Eine Haltung, die dazu einlädt, Gewohntes zu hinterfragen, Perspektiven zu wechseln und Gestaltung als gemeinschaftlichen Prozess zu begreifen.

Ein großes Danke an alle Beteiligten

Mit Beiträgen von: Alice Rawsthorn, Roberto Verganti, Marije Vogelzang, Friedrich von Borries, Emmi Salonen, Hideaki Ogawa, Filippo Pagliani, Jessie Storey 

Moderation: Leonhard Nima & Max Fraser

*Bildmaterial ist unter Pressematerial zur mcbw 2026 zu finden*

München, 24. April 2026

Jetzt geht's los: mcbw 2026 und exklusiver Pressewalk

  • 04. bis 10. Mai 2026 

  • 15 Jahre mcbw

  • 222 Programm - und Kooperationspartner:innen

  • Mehr als 200 Events

  • Über 250 Sprecher:innen – lokal und international

Die mcbw 2026 steht in den Startlöchern: In wenigen Wochen verwandelt sich München wieder in einen lebendigen Treffpunkt der Designszene. Vom 04. bis 10. Mai 2026 feiert Deutschlands größtes Designevent sein 15. Jubiläum – mit einem vielseitigen Programm, das zum Mitmachen, Entdecken und Vernetzen einlädt. 

 

Presse Highlight: Playground Walk 

Dienstag, 05. Mai 2026 | 09:30 - 13:00 Uhr 

bayern design und Sweet Communication laden am 05. Mai 2026 zur exklusiven Pressebegehung ein. Gestartet wird um 09:30 Uhr am Viktualienmarkt und führt anschließend entlang ausgewählter mcbw-Stationen durch die Stadt. Vor Ort geben Beteiligte Einblicke in die Projekte, Prozesse und Hintergründe.

Zur Anmeldung zum Pressewalk HIER entlang

Wir freuen uns auf eine zeitnahe Anmeldung, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.

 

Playground of Possibilities – Design als offener Prozess

Das diesjährige Motto lädt dazu ein, Gestaltung als offenen Prozess zu begreifen: als Raum für Experimente, neue Perspektiven und mutige Visionen. Die vier Leitprinzipien – Empowering the Creative SelfExploring the Creative FieldTurning Ideas into Action und Creating Visions that Enrich – geben dabei Orientierung und eröffnen den Zugang zum Thema. 

Im Zentrum steht ein vielseitiges Programm aus Ausstellungen, Installationen, Workshops, Konferenzen und Networking-Formaten, das Design erlebbar macht – im öffentlichen Raum ebenso wie in Institutionen und Studios.

 

Mitmachen & Entdecken – Formate der mcbw 2026 

Die mcbw bringt unterschiedlichste Akteur:innen zusammen und öffnet Räume für Austausch und Experiment

  • Interaktive Installationen im Münchener Stadtraum

  • Ausstellungen: mcbw public spaces, experimentelle Formate im urbanen Raum (z.B. Pop-up Container), die Design unmittelbar erlebbar machen

  • Workshops: praxisnahe Sessions mit renommierten Designer:innen

  • Konferenzen, Vorträge & Talks: Diskurse zu Design, Innovation und Gesellschaft mit internationaler Expertise

  • Networking Formate: Austausch zwischen Kreativwirtschaft, Partner:innen und Öffentlichkeit

München, 31. März 2026

DIE TOP THEMEN DER MCBW 2026

04. – 10. Mai 2026 I mcbw 2026

  • mcbw Formate: public space, pop-up, masterclass, design summit, design shop, hub & base

  • mcbw design summit am 04. Mai im Munich Urban Colab

  • Events der Programmpartner:innen

Playground of possibilities lautet das Jahresthema der von bayern design veranstalteten munich creative business week (mcbw) – Deutschlands größtem Designevent, das dazu einlädt, die Welt des Gestaltens neu zu entdecken. Wie auf einem Spielfeld entsteht ein Raum voller Neugier, Austausch und Experimentierfreude, in dem zugleich die großen Fragen dieser Zeit ihren Platz finden. Vom 4. bis 10. Mai öffnet die mcbw zum 15. Mal ihre Türen und präsentiert im Rahmen des Jubiläumsjahres gemeinsam mit zahlreichen Programmpartner:innen im Herzen Münchens ein interaktives Programm voller Möglichkeiten zur aktiven Mitwirkung.

Die Vielfalt der Formate – von partizipativen Public Spaces über Pop-Up-Container-Ausstellungen bis zu praxisorientierten Masterclasses – lädt zum Mitmachen, Diskutieren und Entdecken ein und schafft inspirierende Räume für Begegnung, Austausch und Vernetzung.

Zum vollständigen Programm HIER.

 

Design für alle – die mcbw öffnet ihre Räume

mcbw public space x Studio Carraldo

Mit zwei interaktiven Pavillons bespielt das Architekturkollektiv Studio Carraldo die Südwiese der Alten Pinakothek. Offen, experimentell und zum Mitmachen.

Mit der Cappella del Suono entsteht ein Raum, der akustisch wie visuell erfahrbar ist: Unterschiedlich lange Klangstäbe formen ein feines akustisches Gefüge und erzeugen ein sich stetig wandelndes Spiel aus Licht und Schatten. Der Pavillon versteht sich als durchlässige Architektur – offen genug, um Teil der Landschaft zu bleiben, und zugleich klar als architektonischer Ort definiert. Er reagiert auf die Anwesenheit von Menschen und macht sie zum Teil der Konstruktion. Architektur wird hier nicht als statisches Objekt, sondern als individuelle Erfahrung verstanden.

Der zweite Pavillon, DELULU, greift das mcbw-Jahresmotto auf und übersetzt es in ein begehbares Labyrinth, das zur lustvollen Orientierungslosigkeit einlädt. Der Begriff DELULU (abgeleitet von „delusional“, illusionär) beschreibt eine spielerische Form der Realitätsflucht in einer komplexen, von Krisen geprägten Welt. Anstatt zu resignieren, wird Fantasie hier zur Strategie der Selbstermächtigung. Die Installation nimmt Bezug auf die von Timothy Morton beschriebenen „Hyperobjekte“ – Phänomene, deren Dimension unsere Wahrnehmung übersteigt – und übersetzt diesen Zustand in eine räumliche Erfahrung: ein sich wandelndes Labyrinth, in dem sich Besuchende zwischen Isolation und Begegnung, Stille und Bewegung bewegen.

Beide Installationen verstehen sich als experimentelle Spielräume, die Wahrnehmung, Interaktion und neue Perspektiven auf Architektur und Gestaltung eröffnen – als „Playground of Possibilities“.

Die Installationen sind bis zum 17. Mai 2026 auf der Südwiese der Alten Pinakothek zu sehen.

 

mcbw pop-up x stories around

Charlotte, Linda, Vigor, Achill, Belana, Annabelle, Adretta, Bintje, Linus, Blaue Anneliese – welche Kartoffel bist du? 

Wir feiern die Vielfalt – nicht nur bei Kartoffeln. Komm vorbei, entdecke, misch mit, begegne. 

Der mcbw pop-up, ein gläsenerer Ausstellungscontainer, in der Innenstadt wird in diesem Jahr von Studierenden der IU Internationale Hochschule bespielt. Ausgangspunkt ist ein vertrautes Symbol des Viktualienmarkts: die Kartoffel. Vielseitig, lokal verankert und einst „Migrantin“, wird sie zur Erzählerin von Geschichten über Herkunft, Identität und Vielfalt. Im Container werden diese Geschichten haptisch, visuell und interaktiv gesammelt, geteilt und in den Stadtraum getragen. 

Mit Humor und Haltung übersetzen die Studierenden ihre Beobachtungen in Porträts, Klang, Material und Raum. So entstehen ein sinnliches, interaktives Erlebnis und ein Plädoyer für ein Stadtbild jenseits der „Monokultur“. 

Ein besonderes Highlight ist die Soundinstallation „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, die in unmittelbarer Nähe zu den Brunnenfiguren von Karl Valentin und Liesl Karlstadt zu hören ist – ein subtiler Dialog zwischen Ort, Geschichte und Gegenwart: stories around wird realisiert von einem interdisziplinären Team aus Studierenden der Studiengänge Mediendesign und Produktdesign der IU Internationale Hochschule.

 

mcbw pop-up x Light Up

Ein Raum auf dem Münchner Königsplatz voller Licht, Bewegung und Miteinander, in dem einzelne Momente zu einem still vibrierenden, kollektiven Lichtraum verschmelzen.

Light Up vereint mehrere Knotenpunkte zu einem vernetzten Erlebnisfeld: kurze, eigenständige Module, die auf Nähe, Bewegung und Kooperation reagieren und ihre Lichtsignale in eine gemeinsame Struktur nach oben einspeisen. 

Besucher:innen begegnen poetischen Mikro-Interaktionen (z. B. leuchtenden Origami-Elementen, die auf Nähe-Distanz reagieren), kooperativen Spielformen (z. B. gemeinsames Rätsellösen) mit zeitlicher Abstimmung und räumlicher Koordination, sowie systemischen Perspektivwechseln, in denen pflanzliche Materialien und Sensoren ungewohnte Aspekte hörbar machen. So entsteht ein Wechselspiel zwischen eigenem Erkunden und Zusammenspiel zwischen den Besucher:innen; die Summe mehrerer Beiträge zeichnet sich subtil im schwebenden Lichtraum darüber ab.  

Entwickelt von Studierenden des Studiengangs Design for Digital Futures (M.A.) – DFDF an der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg – einem internationalen, interdisziplinären Programm. 

 

mcbw masterclass

Die Veranstaltungsreihe mcbw masterclass ermöglicht erstmalig Schüler:innen, Studierenden und Young Professionals bis 30 Jahren, von etablierten Designer:innen zu lernen und mit ihnen in den persönlichen Austausch zu gehen. Von 10 – 13 Uhr wird im jeweiligen Studio aus erster Hand vermittelt, was es heutzutage bedeutet, Designer:in zu sein, welche Eigenschaften man dafür mitbringen sollte, aber auch, welche Hürden auf einen zukommen können.

Mit dabei: Steffi BauerMirko BorscheMichael Geldmacher und Stefanie KubanekAna Relvão und Gerhardt Kellermann

Um die begrenzte Anzahl von 20 Plätzen fair zu besetzen und eine Chancengleichheit zu gewährleisten, wird um eine Bewerbung bis 10. April 2026 gebeten. Die Auswahl erfolgt in KW 16.

 

mcbw design summit

04. Mai 26 | 10:00 - 18:00 und 18:00 - 22:00 Uhr 

Munich Urban CoLab

Der mcbw design summit ist eines der Highlights der mcbw und bringt Designer:innen, Macher:innen und Vordenker:innen aus aller Welt zusammen.

Die ganztägige Konferenz bietet international renommierte Speaker:innen wie Alice Rawsthorn, Marije Vogelzang und Roberto Verganti. In Talks und Panels beleuchten sie aktuelle Trends, visionäre Impulse und interdisziplinäre Perspektiven rund um das Jahresmotto „Playground of Possibilities“.

Im Anschluss lädt ein zusätzliches mcbw get-together zum Networking und Ausklang des Tages ein. 

Das Programm spannt den Bogen von Creative Wellbeing und Design als Haltung über KI und Design-Driven Innovation bis hin zu Architektur. Theorie und Praxis greifen ineinander und eröffnen neue Perspektiven auf Gestaltung.

Die Plätze sind limitiert – eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, um Zugang zu Talks, Panels, Lunch und Networking zu sichern.

>> Tickets <<

 

mcbw hub x mcbw design shop

Premiere: Der mcbw hub wird zum Design Shop! Im Pop-Up Store im Ruffinihaus wartet eine kuratierte Auswahl besonderer Design-Pieces zum Jahresmotto – zusammengestellt von FrischesDesign / Edition MUC.

Der Pop-Up Store ist von Dienstag, 28. April, bis Samstag, 9. Mai 2026 geöffnet (Sonn- und Feiertage ausgenommen) und lädt dazu ein, außergewöhnliches Design zu entdecken, neue Lieblingsstücke zu finden und die Vielfalt der regionalen Designszene kennenzulernen. Im mcbw hub im Ruffinihaus befindet sich außerdem der offizielle Info-Point der mcbw: Hier bekommt ihr das aktuelle Magazin, Informationen unserer Medienpartner:innen und Antworten auf alle Fragen rund um das Festival.

 

mcbw base x Creative Morning Sessions

Die beliebten Creative Morning Sessions finden in einer neuen Auflage im mcbw base in der Gabelsbergerstraße statt. Ab dem 5. Mai gibt es jeden Morgen um 8:30 Uhr die Möglichkeit den Tag mit Talks, Frühstück, Kaffee und inspirierendem Austausch zu starten.

 

mcbw base x Andreas Enslin LösungsNetz

05. Mai 26 | 08:30 - 09:30 Uhr

In einer Session mit Andreas Enslin geht es am Dienstag um den Einfluss von KI auf die Kreativität, das Design und die Produktentwicklung.

Wie werden Design, Industrie, Handel und Gesellschaft auf neue Wissenstechnologien reagieren? Und was passiert mit denjenigen, für die bisher ihre Kreativität, ihre Erfahrung und ihr Wissen die Grundlage ihres Erfolgs war? 

 

mcbw base x Designworks, A BMW Group Company

06. Mai 26 | 08:30 - 09:30 Uhr

In der Mittwochs-Session gibt Designworks, A BMW Group Company, eine Tochter der BMW Group, Einblick hinter die Kulissen von vier aktuellen Projekten: ein Fine-Dining-Restaurant in München, ein Ladepark, der einen neuen ästhetischen Maßstab für Elektromobilität setzt, eine Kooperation, um die Rennsport-Historie einer Automobilmarke zu zelebrieren und ein Beratungsprojekt, bei dem die Kreativ-Vision eines ikonischen Verstärkerherstellers im Mittelpunkt stand.

 

mcbw base x Efrat Friedland 

materialscout

07. Mai 26 | 08:30 - 09:30 Uhr

Ein inspirierender Talk von Efrat Friedland über den kreativen Umgang mit Materialien gibt Aufschluss über verborgene Eigenschaften und beweist, dass Ideen auch unter Druck wachsen können.

 

mcbw base x Viki Lund

Studio Viki Lund – Mut Machen 

08. Mai 26 | 08:30 - 09:30 Uhr

In ihrem Talk spricht Viki Lund darüber, wie aus Leidenschaft, Neugier und dem Mut zum aktiven Gestalten ihr Creative Studio entstanden ist, dessen individuelle Konzepte von Prozess und Momentum geprägt sind.

 

Erster Einblick in das Programm der mcbw Partner:innen 2026!

 

MAGAZIN

Konstantin Grcic bei MAGAZIN

07. Mai 26 | 19:00 - 22:00 Uhr

MAGAZIN München

Kardinal-Faulhaber-Straße 11

80333 München

Ein Abend mit Konstantin Grcic bei MAGAZIN: Im Gespräch berichtet er über sein neues Unternehmen 25KG, die Kooperation mit MAGAZIN und den Dialog zwischen Design und industrieller Fertigung. Roh, unprätentiös und ziemlich lakonisch wirken die „THINGS“ – jene Produkte, die Konstantin Grcic für sein eigenes Label 25KG entwirft. Sie sind exklusiv im 25KG-Shop und jetzt auch bei MAGAZIN erhältlich. Vom Entwurf über die Produktion bis zum Vertrieb liegt bei 25KG alles in eigener Hand. „THINGS“ sind Entwürfe, die die Kontroverse nicht scheuen und die Grenzen des vermeintlich Machbaren ausloten. Spuren der Produktion dürfen sichtbar bleiben, Funktion ist Ausgangspunkt, um Möglichkeiten zu schaffen. Auch bei 25KG bleibt das Serielle eine zentrale Bezugsgröße – und im Dialog zwischen industrieller Fertigung und Design eröffnen sich neue Spielräume. Im Gespräch mit der Designjournalistin Jasmin Jouhar erzählt Grcic von seinen Erfahrungen als Produzent – und davon, was 25KG und MAGAZIN verbindet.

 

TSCHECHISCHES ZENTRUM

Beyond Paper Plane – Kinderbuchausstellung

05. Mai 26 | 10:00 - 13:00 Uhr

Museum Brandhorst

Theresienstr. 35a

80333 München

Mehr als flaches Papier: außergewöhnliche Bilderbuchkunst aus Tschechien. Illustrierte Bücher zwischen dreidimensionalen Objekten und eigenständigen Kunstwerken: Ein Streifzug durch die zeitgenössische tschechische Kinderbuchszene – von Leporellos und Aufklapp-Büchern bis zu Papiercollagen und Trompe-l’œil. 

Viele tschechische Illustrator:innen und Künstler:innen experimentieren freudig mit Materialien, die für Bücher eher ungewöhnlich sind, wie Blech, Textilien, Fotografien oder Fundstücke, und verschieben mit ihren Kreationen die üblichen Grenzen des Bilderbuchformats.

Bei der Kinderbuchausstellung von Beyond Paper Plane werden solche spielerischen Werke in Bananenkisten präsentiert. So ziemlich alle in Tschechien, die schon einmal mit vielen Büchern umgezogen sind, kennen und schätzen diese praktische und auch nachhaltige Methode zum Büchertransport, die es kostenlos in jedem Supermarkt gibt. Das Designprinzip der Kisten erinnert zudem an die tschechischen Pop-Up-Märchenbücher von Rudolf Lukeš (1923–1976) und Vojtěch Kubašta (1914–1992), das berühmteste Exportprodukt des damals tschechoslowakischen Verlags Artia.

 

STEELCASE

Steelcase Germany, Munich

Brienner Strasse 42

80333 München

 

Play with Space

Eine praktische Design-Erfahrung der Sinne 

05. Mai 26 | 12:00 - 17:00 Uhr

Im Play with Space Co-Creation-Workshop erforschen die Teilnehmenden, wie Räume über die Sinne wahrgenommen werden. In von Designer:innen begleiteten Gruppen wird mit Objekten, Licht und Atmosphäre experimentiert, um ein Raumerlebnis zu entwickeln. Der Workshop wird von Penghao Shan (Steelcase) und Christiane Bausback (N+P Innovation Design) geleitet und greift die Designphilosophien beider Organisationen auf.

Im Anschluss an den Workshop folgt der optionale Panel „Space to Play – Design Principles for Innovation“, welcher ab 17:00 Uhr auch im LINC München stattfindet und von S+W und Steelcase veranstaltet wird. Der Tag endet mit Networking, kleinen Speisen und Getränken.

 

Space to Play

Designprinzipien für Innovation

05. Mai 26 | 17:30 - 21:00 Uhr

Space to Play – Designprinzipien für Innovation bringt Perspektiven aus Architektur, Corporate Innovation und Design zusammen und untersucht, wie Umgebungen gestaltet werden können, um Neugier, kreatives Denken und Nachhaltigkeit zu fördern.

Der Abend umfasst eine Keynote und eine Podiumsdiskussion, gemeinsam ausgerichtet von Steelcase und S+W und moderiert von Dr. Dewi Schönbeck, Managing Director bei Steelcase. 

Anhand von Beispielen aus den Bereichen Arbeitswelt, Architektur und Mobilität geht die Diskussion der Frage nach, wie sich Designprinzipien konkret auf Räume anwenden lassen, um Innovationsfähigkeit und nachhaltige Lösungen voranzubringen.

 

RAL – Workshop mit Farben


IDX 81 München Gabriel Showroom

August-Everding-Straße 25

81671 München

 

Come & Play! 

Farbe und Material strategisch denken und gestalten

05. Mai 26 | 10:00 - 12:00 Uhr 

05. Mai 26 | 14:00 - 16:00 Uhr

Welchen Einfluss haben Farbe und Material auf die Wahrnehmung, Emotionen und Nutzung von Räumen und Produkten – und wie lassen sich diese Wirkungsebenen bewusst und strategisch gestalten?

Der Come & Play! Workshop widmet sich genau dieser Frage. In einer Kollaboration von RAL und Gabriel verbinden die Teilnehmenden Farbsystematik, Zukunftsimpulse und verschiedene Stofflichkeiten und Materialien zu einem integrierten Gestaltungsprozess.

Ausgangspunkt ist der Trendreport RAL COLOUR FEELING 2027+ Envision and Craft, der als zukunfts- und bedürfnisorientierter Rahmen dient. Im Anschluss wird mit der eigens entwickelten RAL-Trendbox experimentell gearbeitet: Farben und Materialien werden kombiniert, getestet, hinterfragt und in ihrer Wirkung analysiert.

Gemeinsam entsteht eine Brücke zwischen Insight, Tool und Anwendung – im Sinne eines „Playground of Possibilities“.

 

Come & See!

Farb- und Materialcollagen -Ergebnisse aus dem Workshop

06. Mai 26 | 09:00 - 17:00 Uhr

07. Mai 26 | 09:00 - 17:00 Uhr

Nach den „Come & Play!“-Workshops öffnet der Gabriel Showroom für zwei weitere Tage:

Welche Wirkung entsteht, wenn Farbe und Material bewusst zusammengedacht werden?

Im Anschluss an die Workshops „Come & Play! Farbe und Material strategisch denken und gestalten“ im Rahmen der mcbw 2026 lädt RAL dazu ein, die im Workshop entstandenen Farb- und Materialcollagen zu begutachten.

Die ausgestellten Arbeiten geben Einblick in den kreativen Prozess der Teilnehmenden: Besucherinnen und Besucher sind eingeladen im Rahmen von Come & See!, die Ergebnisse anzuschauen und die unterschiedlichen Farb- und Materialkombinationen zu reflektieren. 

Gleichzeitig bietet der offene Gabriel Showroom Raum für einen Austausch mit Gabriel über Textilien und Farbe sowie über Produkte und Anwendungsmöglichkeiten.

 

ODD82

ODD82 Ausstellung – Zuhause zwischen zwei Welten

05. - 10. Mai 26

Galerie an der Pinakothek der Moderne / Barbara Ruetz

Gabelsbergerstraße 7

80333 München

Was bedeutet Zuhause, wenn man zwischen Kulturen lebt? Die Ausstellung lädt Besucher:innen dazu ein, die eigene Vorstellung von Zuhause zu hinterfragen.

ODD82 erforscht das Spannungsfeld zwischen Fremdheit und Vertrautheit – zwischen dem, was odd war und ordinary wurde. ODD82 steht für „Odd + Ordinary“ und beschreibt einen Zustand, in dem das Ungewohnte nicht mehr Ausnahme, sondern Teil des Alltags ist. 

Sieben Designer:innen mit koreanischem Hintergrund, die heute in München leben und arbeiten, untersuchen in dieser Ausstellung den Begriff Zuhause aus einer transkulturellen Perspektive.

Eröffnungstag

05. Mai 26 | 18:00 - 21:00 Uhr

ODD82 lädt zur Eröffnung von '집 / Zu Hause‘ ein: Durch Form, Material, wiederholte Gesten und zeitliche Schichten beleuchtet die Ausstellung leise, wie sich die Vorstellung von Zuhause heute formt und anfühlt. Zur Eröffnung soll gemeinsam mit den Künstler:innen ein Moment geteilt werden, in dem unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen aufeinandertreffen.

 

Seoul trifft München: Neue Perspektiven im Design

05. - 08. Mai 26

Galerie an der Pinakothek der Moderne / Barbara Ruetz

Gabelsbergerstraße 7

80333 München

Die Dynamik des zeitgenössischen koreanischen Designs wird erlebbar: Fünf Studios aus Seoul präsentieren ihre Arbeiten in München.

Die Ausstellung bietet Einblicke in unterschiedliche Designansätze, Arbeitsprozesse und aktuelle Projekte – präsentiert in physischen sowie digitalen Formaten.

Vernissage

05. Mai 26 | 18:00 - 22:00 Uhr

Ein Eröffnungsabend schafft Raum für Austausch, Gespräche und neue Verbindungen und bringt im Rahmen des Programms „Korean Design Innovators“ des Korea Institute of Design Promotion (KIDP) fünf Designstudios aus Seoul mit in München ansässigen koreanischen Designer:innen zusammen: BKID, HEAZ, Unichest, Second White, BDCI.

Das Programm umfasst kurze Präsentationen der Studios und gibt Einblicke in ihre Arbeitsweisen, Prozesse und aktuellen Projekte aus unterschiedlichen Designbereichen. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge koreanischer Designer:innen aus München.

Der Abend klingt mit einem informellen Networking aus und bietet Raum für Austausch zwischen der kreativen Community,  Designer:innen, und Branchenvertreter:innen.

 

BEDA DESIGN FORUM

Beyond Thoughtless Design

08. Mai 26 | 09:30 - 18:00 Uhr

Bayerisches Staatsministerium Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie

Prinzregentenstraße 28

80538 München

Das BEDA Design Forum in München beleuchtet, wie Design, Politik und Barrierefreiheit zusammenwirken – jenseits des Erwarteten.

Unter dem Motto „Stop sleepwalking products and services into existence“ lädt das Forum dazu ein, die Prozesse und Entscheidungen näher zu betrachten, die schon lange vor der Veröffentlichung eines Designs wirksam sind.

Im Mittelpunkt steht, wie Designpraxis, Politik und Barrierefreiheit zusammenwirken. Das Programm zeigt, wo sich unreflektierte Standardlösungen einschleichen und welche Bedingungen nötig sind, damit Designer:innen bewusster und inklusiver arbeiten können.

Die Teilnehmenden hören Beiträge von Expert:innen aus nationalen Designorganisationen, öffentlichen Einrichtungen, Wissenschaft und Industrie. Themen sind unter anderem die aktuelle Designpolitik in Europa, neue Ansätze für Barrierefreiheit und Beispiele dafür, wie sichtbare und unsichtbare Entscheidungen Innovation und Gesellschaft beeinflussen.

Darüber hinaus bietet das Forum Raum für Austausch. Die Teilnehmenden können über politische Rahmenbedingungen sprechen, Herausforderungen diskutieren und praktische Erfahrungen teilen, die strategische Überlegungen mit der täglichen Designarbeit verbinden.

 

GENSLER PARIS: Talk

Urban Playground: Bau dein München – mit KI

06. Mai 26 | 18:00 - 22:00 Uhr

Gensler Munich 

Rindermarkt 5

80331 München

Im offenen Gespräch und in einer interaktiven KI-Session entwickelt GENSLER PARIS starke Ideen für die Münchner Innenstadt. München steht für außergewöhnliche Lebensqualität und ein lebendiges öffentliches Leben. Wie kann München über seine klassische Rolle als Einkaufsort hinauswachsen und über den Tag vielfältigere urbane Erlebnisse bieten? Wie könnte eine spielerischere, anpassungsfähigere und klimabewusstere Innenstadt aussehen?

Dieser Workshop erkundet die Idee der Stadt als Urban Playground – als Ort, der zum Entdecken, Begegnen und zu neuen Formen des öffentlichen Lebens einlädt. Von temporären Events und kultureller Programmierung bis zu beschatteten Straßen und grünen Plätzen: Oft sind es kleine gestalterische Eingriffe, die Wahrnehmung und Nutzung der Stadt nachhaltig verändern können.

 

SCHNITZER&

Schnitzer& Studio

Lindwurmstraße 95a

80337 München

Wie beeinflusst KI das Planen und Bauen? Wie lässt sich KI in bestehende Wertschöpfungsketten integrieren? Diese Fragen klären Schnitzer& Studio mit Expert:innen aus den Bereichen Technologie, Recht und Datenanalyse.

KI verändert die Art und Weise, wie Daten ausgewertet, Bilder und Texte erstellt und digitale Inhalte generiert werden. Aktuell gibt es kaum noch Projekte, bei denen nicht in irgendeiner Form mit KI gearbeitet wird. Doch mit den neuen Möglichkeiten entstehen auch rechtliche und ethische Fragen: Wem gehören KI-generierte Inhalte? Wie geht die KI mit persönlichen Daten um?

In der zweiteiligen Veranstaltung kommen Fachleute aus den Bereichen Technologie, Recht und Datenanalyse zu Wort, um Chancen, Risiken und konkrete Anwendungsfälle rund um KI zu diskutieren.

Eine Ausstellung mit KI-generierten Arbeiten der Münchner Gold GmbH (AI Image Creation, Fotografie und Postproduktion) begleitet die Veranstaltung.

 

Das macht jetzt die KI. Visualisierung

05. Mai | 18:00 - 21:00 Uhr

Das macht jetzt die KI. Chancen und Risiken

07. Mai | 18:00 - 21:00 Uhr

 

AGILE ROBOTS 

Human(oid) centered Design - The Design Process behind Agile ONE

07. Mai 26 | 18:00 - 22:00 Uhr

Agile Robots SE

Plinganserstraße 134

81369 München

Ein humanoider Roboter gehört – technologisch wie auch emotional – zu den komplexesten Produkten, mit denen wir Menschen interagieren können.

Umso entscheidender ist seine Gestaltung für die Akzeptanz durch den Menschen. Dabei geht es nicht nur um die äußere Erscheinung und das Industrial Design, sondern vor allem um das Interaction Design. Wie kann es gelingen, in der Arbeitswelt eine Nähe zu einer Maschine zuzulassen, die echte Zusammenarbeit erfordert?

Diese und viele weitere Fragen gilt es zu beantworten. Einen Teil der Antworten möchte AGILE ROBOTS an diesem Abend vorstellen und zugleich zeigen, wie der Prozess dorthin ausgesehen hat.

In einer Panel-Diskussion werden offene Fragen u.a. von Inhouse-Expert:innen erörtert.

Agile ONE wird an diesem Abend live vor Ort sein. Zusätzlich gibt es einen interaktiven Demo Case, bei dem der Roboter direkt erlebt und seine Interaktionen selbst ausprobiert werden können.

 

Studio E Y P D & A

Designkiosk Kulturzentrum LUISE

05. Mai 26 | 18:30 - 21:30 Uhr

Kulturzentrum LUISE 

Ruppertstraße 5

80337 München

Der Mannheimer Industriedesigner und Künstler Emre Yazar (Studio EYPD & A) hat ein „Kioskkonzept“ entwickelt und setzt sich im Rahmen seines Workshops mit dem Thema „Playground of Possibilities“ künstlerisch auseinander. 

Wie kann ein Kiosk eine neue Lust am Gestalten hervorrufen? Das Ungewisse ist auch Material, mit dem gearbeitet wird. Es wird ausprobiert, gestolpert, gelacht und neu angesetzt. Das ist „Spielkunst“, die in Zusammenarbeit mit Vielen entsteht.

 

*Bildmaterial aller Programm Beispiele ist unter Pressematerial zur mcbw 2026 zu finden*

München, 25. Februar 2026

Save the Date

04. Mai 2026 | mcbw | im Munich Urban Colab

Eine neue Energie prägt das Gestalten: verspielt, sinnlich und relevant – gerade in Zeiten der Unsicherheit. Das Ungewisse öffnet Räume, Zukunft neu zu denken. Zwischen Zuversicht und Zweifel entsteht so ein kreativer Modus, der Brüche zulässt und den Mut hat, Dinge anders zu machen.

Für 2026 lautet das Jahresmotto der mcbw „Playground of Possibilities“ – ein bewusst jährlich wechselndes Thema, das neue Blickwinkel eröffnet, Impulse setzt und die Vielfalt der Designlandschaft jedes Jahr neu inspiriert. Die mcbw lädt dazu ein, genau dieses Spielfeld zu betreten: einen Ort des Ausprobierens und Neuanfangens, des Stolperns und Weitergehens – an dem Ideen entstehen, Konzepte Gestalt annehmen und Visionen für eine gestaltbare Zukunft wachsen.

Mit dem Design Summit 2026 startet die mcbw erneut mit ihrem bedeutendsten Highlight: Am Montag, den 04. Mai 2026, kommen internationale Designer:innen, Macher:innen und Vordenker:innen im Munich Urban Colab zusammen, um aktuelle Entwicklungen, gesellschaftliche Herausforderungen und interdisziplinäre Design-Perspektiven zu beleuchten.

Ein Tag voller Inspiration, Austausch und neuen Perspektiven

Der Design Summit ist mehr als eine Bühne für Speaker:innen – er ist ein Ort, den Besucher:innen aktiv mitgestalten. Die ganztätige Konferenz bietet Keynotes, Talks und Panels, die nicht nur gehört, sondern mitgedacht und mitdiskutiert werden sollen. Die Teilnehmenden erleben ein Programm, das Wissen vermittelt, Austausch fördert und Raum für neue Ideen und Perspektiven schafft.

Die dynamische Atmosphäre lädt zum Fragestellen, Mitgestal-ten und spontanen Dialog ein. Zum Abschluss des Tages lädt die mcbw ab 18 Uhr zum entspannten Get-Together mit Drinks und Snacks ein – für informelle Gespräche und inspirierende Begegnungen.

Design. Dialog. Zukunft: Gemeinsam Impulse setzen

Beim mcbw design summit erwartet Besucher:innen ein intensives Erlebnis voller kreativer Impulse, fachlicher Tiefe und unmittelbarer Interaktion. Renommierte Expert:innen und Visionär:innen der Designwelt teilen persönliche Perspektiven, Erfahrungen und Zukunftsvisionen.

Der Summit bringt eine facettenreiche Community zusammen: Designer:innen, Produktentwickler:innen, Forschende sowie Entscheidungsträger:innen aus Politik, Ministerien, Marketing und Kommunikation. Diese Vielfalt eröffnet einzigartige Chancen, neue Kontakte zu knüpfen, potenzielle Kooperationspartner:innen kennenzulernen und wertvolle Impulse für eigene Projekte zu gewinnen.

Austausch, der entsteht – Ideen, die bleiben

Im Mittelpunkt des Summits stehen die Gespräche: offene, intensive und oft überraschende Dialoge, in denen unterschiedliche Erfahrungen und Denkweisen aufeinandertreffen. Besucher:innen tauschen sich mit führenden Stimmen der Designwirtschaft und Expertinnen aus verschiedensten Disziplinen aus – über gesellschaftliche Fragen, neue Herangehensweisen oder konkrete Gestaltungslösungen. 

Aus diesem Miteinander entstehen Verbindungen, die weit über den Tag hinausreichen, sowie Impulse, die Design an den Schnittstellen von Wirtschaft, Forschung und Politik neu denken lassen.

 

Highlight Speakers des Design Summits 2026

Alice Rawsthorn

Alice Rawsthorn ist eine preisgekrönte Designkritikerin und Autorin aus London. Zu ihren Büchern zählen Design as an Attitude sowie zuletzt Design Emergency: Building a Better Future, das sie gemeinsam mit Paola Antonelli, leitender Designkuratorin am MoMA in New York, verfasst hat. Ihre Bücher wurden in mehr als einem Dutzend Sprachen veröffentlicht, und ihre wöchentliche Designkolumne für die New York Times wurde über mehr als ein Jahrzehnt weltweit verbreitet.

In ihrer Arbeit setzt sich Alice Rawsthorn konsequent für Design als soziales, politisches und ökologisches Instrument ein. Gemeinsam mit Paola Antonelli ist sie zudem Mitbegründerin des Podcasts Design Emergency, der untersucht, wie Design positiven Wandel vorantreiben kann.

Alice über Playground of Possibilities: “Design’s elemental role is as an agent of change that can help us to address changes of any type – social, political, economic, cultural, technological, environmental, or whatever – to ensure that they affect us positively not negatively. We urgently need it to fulfil this role at a time of seemingly endless possibilities, for better and worse.

Roberto Verganti

Roberto Verganti ist Josefsson Family Chair für Art and Innovation am House of Innovation der Stockholm School of Economics. Zudem ist er Visiting Lecturer an der Harvard Business School, wo er Design Theory and Practice lehrt, sowie Mitgründer des Leadin´ Lab für Leadership, Design und Innovation am Politecnico di Milano. 

Er ist Botschafter des European Innovation Council der Europäischen Kommission und hält eine Ehrendoktorwürde der University of Vaasa.

Roberto Verganti ist Autor der Bücher Overcrowded: Designing Meaningful Products in a World Awash with Ideas (MIT Press) und Design-Driven Innovation (Harvard Business Press), das von der Academy of Management für den George R. Terry Book Award nominiert wurde. Seine Forschung wurde mit dem Compasso d´Oro ausgezeichnet. Darüber hinaus berät er internationale Unternehmen in den Bereichen Innovation und Design.

Roberto über Playground of Possibilities: “Design has traditionally been seen as creative problem solving. As AI nowadays is an exceptional problem solver, often better than the average human, we need to focus on the most human of the capabilities: the creation of meaning. We need to transform design from problem solving to creative meaning making.

Marije Vogelzang

Marije Vogelzang ist visionäre Designerin, Sprecherin und Autorin und zählt seit 1999 zu den Pionierinnen des Food Designs. Ihre Arbeiten wurden weltweit präsentiert – von Ausstellungen und Installationen über Performances und Dinner bis hin zu Workshops, in denen sie Essen aus gestalterischer Perspektive erforscht. Sie lehrt an Kunsthochschulen, Kochschulen, in Unternehmen und über ihr Online-Programm.

Acht Jahre lang leitete sie die Abteilung „Food Non Food“ an der Design Academy Eindhoven. 2024 wurde sie für ein Jahr zur Projektprofessorin an der Kunsthochschule Kassel berufen, und 2025 gründete sie den Food Design Playground in Dordrecht (NL), einen internationalen Veranstaltungs- und Experimentierraum für Food Design. In ihrem neuesten Buch Lick It: Challenge the Way We Experience Food hinterfragt sie unser Verständnis vom Wesen und der Erfahrung von Essen grundlegend.

Marije über Playground of Possibilities: “Playground of possibilities might sound like a lighthearted theme but in fact I believe playing and allowing for play are essential for creative research and for us to stay humble and humane. I started my own Food Design Playground last year, so I guess that shows how serious I take play. It is a fundamental part of practice.

Friedrich von Borries

Prof. Dr. Friedrich von Borries lehrt Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) und arbeitet an den soziopolitischen Schnittstellen von Architektur, Design und Kunst. Gemeinsam mit Alexander Doudkin gründete er getminds.ai, eine Plattform, die mithilfe von KI neue und vielfältige Perspektiven eröffnet.

Im Zentrum seiner Arbeit steht die Beziehung zwischen Design und gesellschaftlicher Entwicklung. Als Forscher versucht er, die Welt zu verstehen, als Designer, sie zu verändern. Entsprechend nutzt er sowohl Forschung als auch Gestaltung, um sich mit den Technologien, Strukturen und Praktiken auseinanderzusetzen, die unser heutiges Leben prägen. In seinen Projekten schafft er Räume, in denen Menschen neue Möglichkeiten für sich selbst, ihren Alltag, soziale Interaktionen und die sie umgebende Welt entdecken, erproben und sinnlich erfahren können.

Friedrich über Playground of Possibilities: “Many people are afraid of AI. But it definitely opens up new possibilities for creativity – and for a multiperspectivity that could overcome the dangerous polarization currently dominating the discourse in digital spaces.

Emmi Salonen

Emmi Salonen ist Designerin und Pädagogin und gründete 2025 das in London ansässige Studio Emmi. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht Positive Kreativität – die Idee, dass Design Menschen verbindet, Wohlbefinden stärkt und nachhaltige Entscheidungen fördern kann. Sie ist Autorin und Gestalterin des The Creative Wellbeing Handbooks (BIS Publishers) sowie Entwicklerin des Creative-Ecosystem-Modells, das dabei unterstützt, Stress und Burnout zu reduzieren.

Ihre Erkenntnisse verbinden langjährige Praxiserfahrung mit fundierter wissenschaftlicher Ausbildung, darunter der Kurs The Science of Well-Being der Yale University. Emmi ist Happiness Facilitator, RSA Fellow und hat zum Thinktank AI for Human Flourishing am Institute for Quantitative Social Science der Harvard University beigetragen.

Emmi über Playground of Possibilities: “I feel our creative spark is at its shiniest when we’re doing something we don’t have to do: having fun, experimenting, trying something new. The trick is building those micro-passions into your everyday, to re-energise yourself.

Hideaki Ogawa

Hideaki Ogawa wurde in Tokio, Japan geboren und lebt und arbeitet seit 2007 in Linz, Österreich. Er war als Künstler, Kurator und Forscher bei Ars Electronica tätig. Heute ist er Artistic Director des Ars Electronica, Direktor des Sapporo International Art Festival 2024 sowie Creative Director der Civic Creative Base Tokyo. 

In seiner Arbeit ist er an zahlreichen internationalen und interdisziplinären Projekten beteiligt, darunter Vorhaben, die Kunst als Katalysator zur Erprobung von Zukunftsszenarien einsetzen, ebenso wie Projekte zur Förderung partizipativer Gemeinschaften sowie zur Entwicklung und Umsetzung kultureller und pädagogischer Programme der nächsten Generation.

Hideaki über Playground of Possibilities: “Possibility, by itself, means nothing. The question is: possibility for what—and for whom? Art gives new possibilities meaning, creating a playground for future visions.

Filippo Pagliani

Filippo Pagliani ist Partner und Mitgründer des Park Studios. Er hat Architektur am Politecnico di Milano studiert und beschäftigt sich kontinuierlich mit den Prozessen und der Qualität von Projekten in engem Austausch mit den Arbeitsteams. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Filippo seit 1996 als Dozent am Politecnico di Milano, Fakultät für Bauingenieurwesen/Architektur, tätig und seit 2013 als Gastprofessor im internationalen Studiengang Architectural Design. Darüber hinaus hält er regelmäßig Vorträge zu Themen rund um Architektur, Städtebau und Umweltgestaltung.

Filippo über Playground of Possibilities: Working at the intersection of tradition and innovation, of rigour and audacity, architecture is immersing ourselves in the deep richness of each opportunity we design to. From the plurality of perspectives of analysis and implementation, we bring a new vision to life, purposefully unique and coherent in all its parts. Embracing the great challenges of our times, we give form to new futures with deep roots and ripe with possibility.

Jessie Storey

Jessie Storey leitet die Produktentwicklung in EMEA für Steelcase und gestaltet Produkte sowie Erlebnisse für die sich wandelnde Arbeitswelt. Gemeinsam mit ihren Teams erforscht sie die Schnittstelle von Technologie, Verhalten und Raum, um erkenntnisbasierte Designlösungen zu entwickeln. 

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darauf, Prinzipien der Kreislaufwirtschaft fest im Kern der Produktkonzeption, -entwicklung und -einführung zu verankern.

Jessie über Playground of Possibilities: The powerful method of playing is what helps us learn, test unknowns, and explore bold ideas without constraints or judgment. It’s okay to make mistakes when we’re ‘just playing.’ Having that freedom to go off-script and to try new things out loud is what uncovers unexpected paths forward.

 

Moderation des mcbw design summits 2026

Leonhard Nima 

Leonhard Nima bringt über 15 Jahre Erfahrung im Bereich sozialer Innovation mit und hat in mehr als 20 Ländern gearbeitet. Er ist Gründer von Studio Nima, Mitgründer von N2XTCODER und moderiert regelmäßig internationale Konferenzen. Als Educational Advisor unterstützt er den Yunus Sports Hub. 

Max Fraser

Max Fraser ist Editorial Director bei Dezeen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat er als Designkommentator in digitalen Medien, Büchern, Veranstaltungen, Ausstellungen, Magazinen, und Videoformaten gearbeitet, stets mit dem Ziel, den Diskurs über zeitgenössisches Design und Architektur zu erweitern. Er ist Autor mehrerer Designbücher, darunter Design UK und Designers On Design, das er gemeinsam mit Sir Terence Conran verfasst hat.Zu seinen jüngeren Publikationen zählen die Reihe London Design Guide sowie Monografien über die Designer Piet Hein Eek, Luca Nichetto und Benjamin Hubert. 

Als Journalist war Max Fraser unter anderem Designkorrespondent für CNN Style und schrieb für Publikationen wie die Financial Times, Wallpaper, Icon, Surface, den London Evening Standard und Newsweek International. Darüber hinaus war er weltweit als Content-Berater für Unternehmen und Organisationen tätig und bekleidete von 2012 bis 2015 die Position des stellvertretenden Direktors des London Design Festivals.

 

Tickets & Teilnahme

Die Anzahl der Plätze ist limitiert; eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, um sich den Zugang zu Talks, Panels, Lunch sowie dem abendlichen Networking-Event zu sichern.

Ort & Barrierefreiheit

Der Design Summit findet im Munich Urban Colab statt, das barrierefrei zugänglich ist. Eine Anreise mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV (Haltestellen: Leonrodplatz, Hochschule München) wird empfohlen.

München, 24. September 2025

Vom 4. bis 10. Mai 2026 öffnet die munich creative business week (mcbw) zum 15. Mal ihre Türen und lädt unter dem Jahresmotto „Playground of Possibilities“ dazu ein, die Welt des Gestaltens neu zu entdecken. Wie auf einem Spielfeld entsteht ein Raum voller Neugier, Austausch und Experimentierfreude, in dem zugleich die großen Fragen unserer Zeit ihren Platz finden. Entlang von vier Prinzipien – Empowering the Creative Self, Exploring the Creative Field, Turning Ideas into Action und Creating Visions that Enrich – entsteht eine Reise, die vom ersten Funken bis zur großen Vision reicht.

 

ETWAS LIEGT IN DER LUFT 

Mitten in einer sich wandelnden Welt erwacht neue Energie. In Zeiten großer Herausforderungen entfalten sich frische Kräfte, mutige Ideen und ein gestärktes Selbstverständnis. Sie entstehen nicht trotz der Unsicherheit, sondern gerade aus ihr heraus und tragen deshalb eine besondere Strahlkraft in sich. 

Die mcbw 2026 trägt diesem Wandel Rechnung. Mit dem diesjährigen Motto „Playground of Possibilities" wird München erneut Zentrum für Design, Innovation und Zukunftsideen. Was die Welt braucht, ist nicht Perfektion, sondern Gestaltungslust. Offenheit. Den Mut zu Beginnen. Kreativität nicht als Accessoire, sondern als Werkzeug des Wandels. 

Die Zukunft ist nicht planbar, aber gestaltbar und genau dazu lädt die mcbw ein: auf Bühnen, in Workshops, Ausstellungen und Diskursräumen. „Playground of Possibilities“ ist keine Utopie, sondern ein Aufruf dazu, sich gemeinsam auszuprobieren, zu lernen, zu handeln und zu wachsen. Diese Haltung orientiert sich an vier übergreifenden Prinzipien – ein Prozess, der Orientierung gibt und zugleich Raum für Experiment, Dialog und Transformation eröffnet.

 

1 / EMPOWERING THE CREATIVE SELF

Zutrauen. Vertrauen. Neue Tools. Neue Rollen.

Noch nie war Kreativität so einfach – und so notwendig. In einer Welt voller Herausforderungen braucht es Menschen mit dem Mut, Zukunft aktiv zu gestalten. Neue Technologien wie KI und intuitive Interfaces machen Kreativität zugänglich und massentauglich, zugleich wächst damit die Verantwortung. Gefragt sind Persönlichkeiten, die Orientierung geben und als Mentor:innen neue Wege sichtbar machen. Veränderung beginnt mit dem Vertrauen, nicht alles wissen zu müssen, um Wertvolles zu schaffen. Dem Vertrauen in offene, oft chaotische, aber stets gestaltbare Prozesse. Und vor allem ins eigene Können als Kreative.

Gestalten heißt: Mutig anfangen, auch wenn nicht alles klar ist. Sich etwas zuzutrauen als ersten Schritt. 

 

2 / EXPLORING THE CREATIVE FIELD 

Freiraum. Neugier. Intuition. Gemeinsames Spiel.

Kreativität braucht Spielraum – und das Spiel selbst. Es steht für Neugier statt Zielorientierung, für Lust am Ausprobieren. Dafür dürfen wir unsere spielerische Leichtigkeit wecken – die, die staunt, ausprobiert, sich umentscheidet und Konventionen ignoriert. Spiel öffnet Räume, die inspirieren statt kontrollieren – im Kopf, im Alltag, im Team. Design wird in diesem Kontext zur gemeinsamen Spielwiese, um ein einladendes Miteinander zu schaffen.

Gestalten heißt: Spielerisch ausprobieren und neue Welten erfinden. 

 

3 / TURNING IDEAS INTO ACTION 

Loslegen. Ausprobieren. Prototypisieren. Sichtbar machen. 

Nach dem Zutrauen und spielerischen Erkunden folgt der Moment, in dem Ideen sichtbar werden, eine Rückkehr zur Macher:innenmentalität. Nie war es einfacher, aus einer Idee ein reales Produkt werden zu lassen: dank neuer Technologien, Vertriebsmodelle und Selbstbewusstsein. Menschen wollen raus in die Welt mit ihren Ideen und Erfolge feiern. Machen heißt, nicht auf Perfektion warten, sondern loslegen und zeigen, was bereits da ist. Testen, lernen, verbessern. Design wird zum Handeln in schnellen Sequenzen.

Gestalten heißt: Konkret handeln und wirkungsvolle Ideen sichtbar machen.

 

4 / CREATING VISIONS THAT ENRICH 

Sinn. Wirkung. Verantwortung. Zukunft gestalten. 

Der entscheidende Schritt: die Idee über sich selbst hinausheben. Hier bekommt Kreativität Richtung – als Kompass für Gemeinsinn, Lebensqualität und Zukunft. Design wird zum Werkzeug für Empathie, Verantwortung und mutige Ideen. Es geht darum, Wirkung zu schaffen und zu spüren, dass Handeln zählt und dass genau dieses Gefühl die Lust am Gestalten befeuert. Nicht nur Probleme lösen, sondern Visionen wagen. Neue Perspektiven, Erzählungen und Räume denken, die noch nicht existieren, aber existieren sollten. So wird Design zur Möglichkeit der Einflussnahme. Es gestaltet etwas, das Menschen animiert. Wer heute kreativ ist, verändert Haltungen. Eine Einladung, unser Tun mit Sinn zu füllen und die Erinnerung daran, dass Innovation Hoffnung stiften kann.

Gestalten heißt: die Verantwortung für das eigene Handeln begreifen und die Zukunft sinnvoll mitformen.

 

BE PART OF THE PLAYGROUND

Die mcbw 2026 ist kollektiver Ausdruck einer neuen Haltung und über das Jahresthema hinaus ein Ort des Austauschs und der Zusammenarbeit. Jedes Jahr gestalten führende Partner:innen wie aus der Agenturwelt oder wie BMW, Steelcase etc. das Programm mit und setzen Impulse für eine zukunftsorientierte Gestaltungskultur.

Der „Playground of Possibilities“ öffnet seine Tore für alle, die kreativ denken, arbeiten und leben – von Profis über Start-ups und Hochschulen bis hin zu Organisationen und Visionär:innen. Die mcbw bietet vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Mitwirkung als Partner:in, Programmanbieter:in oder Besucher:in. Interessierte können sich ab sofort unter contact@mcbw.de anmelden.

Für besonders kreative und innovative Event-Ideen bietet die mcbw die Möglichkeit einer Wildcard, ausgewählte Projekte erhalten damit eine kostenfreie Teilnahme an der Designwoche. Auch Projekte von Start-ups, Berufsanfänger:innen oder Studierenden mit begrenztem Budget werden dabei regelmäßig berücksichtigt.

 

SAVE THE DATE – MCBW DESIGN SUMMIT

Am Montag, den 04. Mai 2026 im Munich Urban Colab

Die ganztägige Konferenz versammelt international renommierte Speaker:innen, die aktuelle Trends, visionäre Impulse und interdisziplinäre Design Perspektiven rund um das Jahresmotto in Talks und Podiumsdiskussionen beleuchten.

München, 10. Juli 2025

  • 10. – 18. Mai 2025 | munich creative business week zum 14. Mal
  • Deutschlands größter Designevent – über 200 Veranstaltungen | 390 Speaker:innen | über 65.000 Besucher:innen
  • Hochkarätig, vielfältig, abwechslungsreich – die Events von rund 210 Programmpartner:innen
  • Starke Präsenz im öffentlichen Raum
  • Personalwechsel in der Projektleitung der mcbw
  • Save the date: mcbw 2026 vom 4. – 10. Mai 2026

mcbw 2025: Deutschlands größtes Designfestival mitten in München

Unter dem Jahresmotto „How to create a vibrant community“ veranstaltete bayern design zum 14. Mal Deutschlands größten Designevent, die munich creative business week (mcbw). Vom 10.-18. Mai bot die mcbw 2025 ein abwechslungsreiches und interaktives Programm für Design-Professionals und das breite Publikum. Ausstellungen, Installationen im öffentlichen Raum, Talks und Diskussionen machten Design in all seinen Facetten erlebbar.

Die große Bandbreite der Formate, von wissenschaftlichen bis zu spielerischen Interpretationen des Jahresmottos, lud zum Mitmachen und Entdecken, zum Diskutieren und gegenseitigen Kennenlernen ein. So verwandelte sich der Münchner Stadtraum für neun Tage in ein pulsierendes Designfestival und den vielen Teilnehmer:innen boten sich zahlreiche Gelegenheiten, sich zu einer „vibrant community“ zusammenzufinden.

Die mcbw 2025 in Zahlen

Über 200 Veranstaltungen, rund 210 Programmpartner:innen, 390 Speaker:innen, über 65.000 Besucher:innen – das ist die stolze Bilanz der mcbw 2025.

Neue Programmpartner:innen, die das Festival durch eigene Veranstaltungen bereicherten, waren u. a. ABB Robotics, allmannwappner, Deutscher Designtag, Etcorporate, Lab Campus, Politide, Roland Berger, TH Augsburg Fakultät für Gestaltung MA Identity Design und World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Frontify, Kurz und Mars sind als neue Partner und Sponsoren zu BMW Group, Steelcase und Ströer dazugekommen.

Ausgebucht: der mcbw design summit

Bereits zum 4. Mal präsentierte die mcbw mit dem design summit einen internationalen B2B-Fachkongress, der in diesem Jahr zu einer ganztägigen Konferenz ausgeweitet wurde. Am 12. Mai beleuchtete im Munich Urban Colab das hochkarätig besetzte Panel aus sechs Keynote-Speaker:innen unter den Stichworten „shaping togetherness“ – „inspiring empathy“ – „opening minds“ drei thematische Schwerpunkte. In Impulsvorträgen und moderierten Dialogen wurden von insgesamt 17 Speaker:innen aus zehn Nationen vor circa 250 Besucher:innen verschiedene Perspektiven rund um das Jahresmotto ausgelotet. Im Mittelpunkt stand die Frage, welchen Beitrag Design für eine dynamische, lebendige und demokratische Gesellschaft leisten kann. Ihren stimmungsvollen Ausklang fand die Konferenz bei einem bestens besuchten Get-together – eine einmalige Gelegenheit für die rund 350 geladenen Gäste zum gegenseitigen Kennenlernen, Austauschen, Netzwerken und gemeinsamen Feiern.

Hochkarätig, vielfältig, abwechslungsreich – rund 210 Programmpartner:innen organisierten das spannende Programm

Mit jedem Jahr steigt die Attraktivität der mcbw. Das spiegelt sich nicht nur in den Zahlen der Besucher:innen, sondern auch in der Anzahl und Vielfalt der Events, mit denen die Programmpartner:innen die mcbw zu einem einmaligen Erlebnis machten. Gleich zu Beginn veranstaltete etwa der Deutsche Designtag mit DIVE´25 den ersten Bundeskongress Design. Hier diskutierten führende Köpfe aus der Designwirtschaft und designaffinen Unternehmen, aus Marketing und Kommunikation mit Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die sozialen, ökologischen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale von Design. Im Vordergrund stand der interdisziplinäre Dialog – vor, auf und hinter der Bühne. 

Zeitgleich veranstaltete die DDX-Konferenz bei Microsoft Deutschland einen Tag voll inspirierender Vorträge, praxisnaher Workshops und wertvoller Networking-Möglichkeiten – alles mit dem Ziel, neue Perspektiven zu eröffnen und die Branche voranzubringen. DDX´25 war eine energiegeladene Konferenz für Innovatoren, Designern und Produkt-Leadern, die die Zukunft von UX und digitaler Innovation gestalten. Darüber hinaus kehrten die Startup Awards zurück, um aufstrebende Talente und zukunftsweisende Projekte auszuzeichnen.

Jede gute Party endet in der Küche. Diese Erfahrung machten sich das Interior Design Studio Holzrausch und das Designkollektiv J*GAST zunutze und erzählten gegen Ende der mcbw am 16. Mai ihre Kitchen Stories: Ein offener Abend mit Essen, Trinken und Live-Musik, bei dem Austausch und Atmosphäre im Mittelpunkt standen. An vier Kücheninseln im Showroom fanden Gespräche über Kultur, Genuss, Handwerk oder Musik statt – jede Küche bot einen eigenen Fokus, einen eigenen Ton und eine eigene Runde von Stimmen, mit Mike Meiré, Oliver Jahn, Ana Relvão, Jan Heinzelmann, Angelika Nollert, Guido Walter, Susan Ann McKenzie und vielen Gästen.

Starke Präsenz im öffentlichen Raum

Während der gesamten Laufzeit bot die mcbw gemeinsam mit ihren Programmpartner:innen Installationen an verschiedenen Orten mitten in der Stadt. Herzstück und Infopoint war auch in diesem Jahr die eigens eingerichtete Festivalzentrale mcbw hub. Auf dem Vorplatz am Rindermarkt und in der Ladenfläche im Ruffinihaus gab es für jede und jeden etwas Neues auszuprobieren – vom Ping Pong an kreisrunden Tischtennisplatten, bis zum Kreativ-Workshop. Als besonders attraktiver Publikumsmagnet entpuppte sich die futuristische Metallkapsel von Designblok Prague in Kooperation mit dem Tschechischen Zentrum München auf dem Königsplatz. Wer die oft langen Warteschlagen neugieriger Besucher in Kauf nahm, konnte in dem spektakulär inszenierten Innenraum Glasarbeiten der derzeit besten Designer:innen Tschechiens in einem Ensemble aus 170 Spiegeln bestaunen. 

Unter dem Titel „Take a seat“ brachte der 23 Meter lange Tisch der Agentur Sintesi Labs auf der Südwiese der Alten Pinakothek das Jahresmotto „How to design a vibrant community“ auf den Punkt und führte auf spielerische Art unterschiedlichste Menschen miteinander ins Gespräch. Die interaktive Installation wurde im Anschluss an die mcbw vom Kunstareal München übernommen, wo der Tisch in seiner Gesamtheit am FLUX der Pinakothek der Moderne aufgestellt wird. In den FÜNF HÖFEN ließ die niederländischen Designerin Noa Haim und ihr Studio Collective Paper Aesthetics gemeinsam mit dem Publikum ein interaktives Kunstwerk aus gefalteten Kartonmodulen entstehen. Die Installation wurde in Kooperation mit der Firma LEONHARD KURZ und mit freundlicher Unterstützung des Königreichs der Niederlande umgesetzt. Und am Viktualienmarkt präsentierte der Masterstudiengang Identity Design der TH Augsburg den Pop-up Container „wishing well“, dem Hunderte von Menschen per Münzwurf ihre geheimsten Wünsche für eine lebenswerte Zukunft anvertrauten. Die gesammelten Münzen werden an die Organisation Herzenswünsche e.V. gespendet.

Personalwechsel in der mcbw-Projektleitung

Im Juni 2025 hat der Projektleiter der mcbw, Thorsten Buch, nach zwei Jahren Elternzeitvertretung den Staffelstab an Lisa Braun weitergereicht. Gemeinsam mit dem interdisziplinären Team von bayern design mit Büros in Nürnberg und München entwickelt sie bereits das Konzept der mcbw 2026.

Save the date

Die nächste mcbw wird vom 4. bis 10. Mai 2026 stattfinden.

Pressematerial

Auch im Nachgang freuen wir uns sehr über Ihre Berichterstattung über die Designwoche oder einzelne Programmpunkte! Das aktuelle Bildmaterial sowie alle Informationen zu den Top-Themen der mcbw 2025 haben wir für Sie zum Download zusammengestellt. Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie weiterführende Informationen benötigen oder Interesse an einem Interview mit dem Organisationsteam der mcbw oder einer bzw. einem der zahlreichen Partner:innen haben. Gerne koordinieren wir die Termine.

 

Nähere Informationen zur mcbw 2026 erhalten Sie in Kürze.